Risikoleben Glossar · Buchstabe F
Fallende Versicherungssumme
Die Versicherungssumme einer Risikolebensversicherung sinkt über die Laufzeit, passend zu einem Kredit, der getilgt wird.
Bei einer Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme nimmt die Leistung im Todesfall im Lauf der Jahre ab. Die Summe sinkt entweder gleichmäßig, man spricht von linear fallend, oder entlang einer Kurve, die dem Tilgungsverlauf eines Annuitätendarlehens nachempfunden ist.
Diese Variante eignet sich vor allem zur Absicherung eines Immobilienkredits. Die Restschuld wird mit jeder Rate kleiner, und entsprechend muss auch die Versicherung weniger abdecken. Weil das Risiko des Versicherers mit der Zeit sinkt, ist der Beitrag niedriger als bei einer konstanten Summe.
Für die Absicherung von Familie und Lebensunterhalt ist eine konstante Summe oft passender. Der Bedarf eines Partners und der Kinder sinkt zwar ebenfalls mit den Jahren, aber nicht unbedingt im gleichen Tempo wie ein Kredit. Häufig ist eine Kombination sinnvoll: ein Vertrag mit fallender Summe für den Kredit und ein zweiter mit konstanter Summe für die Familie. Achten Sie bei einem Kredit darauf, dass die Versicherungssumme auch nach Sondertilgungen oder einer Anschlussfinanzierung noch passt.
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